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By Kakuzo Okakura, Horst Hammitzsch

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Phänomenologie, Neukantianismus und logischer Empirismus waren die dominanten Strömungen in der deutschsprachigen theoretischen Philosophie des frühen 20. Jahrhunderts. Die Beziehungen dieser drei philosophischen Positionen untereinander wurden in der philosophiehistorischen Forschung bisher allenfalls in Teilkonstellationen untersucht.

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Dieses interdisziplinäre Lehrbuch und Nachschlagewerk gibt einen klar strukturierten, orientierenden Überblick über Aufgaben, Strukturen, Organisationen und Akteure in den unterschiedlichen Bereichen von Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr. Thematisiert werden sowohl natur- und ingenieurwissenschaftliche als auch sozial- und humanwissenschaftliche Aspekte des Risiko- und Katastrophenmanagements, sodass der Bevölkerungsschutz in Deutschland als eine klassische Querschnittsaufgabe erscheint.

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Die Blätter wurden gedünstet, in einem Mörser zer­ stoßen, zu einem Kuchen geformt und zusammen mit Reis, Ingwer, Salz, Orangenschalen, Gewürzen, Milch und manchmal sogar Zwiebeln gekocht! Bei den Tibeta­ nern und mehreren Mongolenstämmen, wo man aus diesen Zutaten einen merkwürdigen Sirup braut, kennt man diese Sitte bis heute. Dass die Russen, die das Tee­ trinken von den chinesischen Karawansereien übernah­ men, Zitronenscheiben benutzen, ist vermutlich auch ein Überbleibsel dieser alten Zubereitungsart.

Die ZenLehre behauptet, dass man durch hingebungsvolle Me­ ditation zur höchsten Selbsterkenntnis gelangen könne. Meditation ist einer der sechs Wege, die zur Buddha­ schaft führen, und die Anhänger der Zen-Sekten bestä­ tigen, dass Shäkyamuni diese Methode in seinen späte­ ren Lehren besonders betonte und die dafür geltenden Regeln an seinen bedeutendsten Schüler, Käshyapa, weitergab. Der Überlieferung nach vertraute Käshyapa, der erste Zen-Patriarch, dieses Geheimnis Ananda an, der es wiederum dem nächsten Patriarchen mitteilte, bis das Geheimnis zu Bodhidharma, dem achtundzwanzigs­ ten Patriarchen, gelangte.

Die strikte Einhaltung von Volkstraditionen führt dazu, dass der Einzelne fortwährend dem Staat geopfert wird. Um diesen mächtigen Irrglauben auf­ rechtzuerhalten, fördert man in der Erziehung eine be­ sondere Art der Unwissenheit. Die Menschen werden nicht gelehrt, wirklich tugendhaft zu sein, sondern man bringt ihnen bei, sich anständig zu benehmen. W ir sind schlecht, weil wir schrecklich selbstbewusst sind. Wir verzeihen anderen niemals, weil wir wissen, dass wir selber im Unrecht sind. W ir nähren ein Gewissen, weil wir uns fürchten, anderen die Wahrheit zu sagen; wir flüchten uns in unseren Stolz, weil wir es nicht wagen, ehrlich zu uns selbst zu sein.

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